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Dienstleistungen

Eherecht

- Eheverträge
- Inventare über die Vermögenswerte der Ehegatten

Mit einem Ehevertrag können Ehegatten ihre Vermögensverhältnisse (das sog. Güterrecht) regeln. Ein Ehevertrag muss allerdings, damit er rechtsgültig ist, notariell beurkundet werden.

Das Gesetz stellt eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Neben dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung, den die Ehegatten abändern können, kann auch eine Gütergemeinschaft oder eine Gütertrennung vereinbart werden. Ausserdem sieht das Gesetz vor, dass Ehegatten in einer notariellen Urkunde ein Inventar über ihre Vermögenswerte aufnehmen können.

Oft entschliessen sich Ehegatten zu einem Ehevertrag, um sich im Todesfall gegenseitig zu begünstigen. Ziel einer solchen Begünstigung ist, dem überlebenden Ehegatten so viel wie möglich vom ehelichen Vermögen zu sichern. Um eine solche Begünstigung zu verbessern, kann der Ehevertrag mit einem Erbvertrag verbunden werden.

Erbrecht

- Erbverträge
- Testamente
- Erbauskauf- und Erbverzichtsverträge
- Anmeldung von Erbgängen im Grundbuch
- Willensvollstreckungen
- Erbteilungen
- Verpfründungsverträge

Das Erbrecht kennt zwei Möglichkeiten, wie jemand seinen letzten Willen festhalten und den Übergang des Vermögens bei seinem Tod bestimmen kann: das Testament und den Erbvertrag. Das Testament ist ein einseitiger Akt, kann eigenhändig geschrieben werden oder man lässt es in einer notariellen Urkunde aufschreiben. Der Erbvertrag, an dem mindestens zwei Parteien beteiligt sind, muss immer in einer notariellen Urkunde abgefasst werden.

Eine sorgfältige Nachlassregelung will gut überlegt sein. Wer ist in welchem Umfang erbberechtigt, wie steht es mit dem Pflichtteilsrecht, gibt es Vorempfänge zu berücksichtigen, ist eine Vor- und Nacherbeneinsetzung angezeigt, sollen Vermächtnisse (Legate) verfügt werden, ist das Einsetzen einer Willensvollstreckung empfehlenswert, um eine geordnete Nachlassabwicklung zu garantieren? Mit einem Erbvertrag lässt sich auch der Erbverzicht oder der Erbauskauf regeln.

Partnerschaft

- Vermögensvertrag
- Inventare über die Vermögenswerte der Partner
- Konkubinatsverträge

In gleichgeschlechtlichen, registrierten Partnerschaften können - ähnlich einem Ehevertrag - Vermögensverträge abgeschlossen werden. Mit einem Vermögensvertrag kann eine von der gesetzlichen Ordnung abweichende Regelung vereinbart werden. Solche Vermögensverträge müssen notariell beurkundet werden.
In anderen Partnerschaften wie dem Konkubinat können ebenfalls Verträge über die Vermögensverhältnisse abgeschlossen werden, die allerdings nicht zwingend beurkundet werden müssen.
Enthalten solche Verträge aber Bestimmungen, die erst im Todesfall gelten sollen, bedarf es der
notariellen Beurkundung nach den Regeln des Erbrechts.





Grundbuch

- Kauf-, Tausch- und Schenkungsverträge über Liegenschaften
- Parzellierungen, Vereinigungen, Baulandumlegungen
- Abschluss von Baurechtsverträgen oder Begründung von Stockwerkeigentum
- Errichten / Ändern von Grundpfandrechten (Schuldbrief, Grundpfandverschreibung)
- Errichten / Ändern von Dienstbarkeiten
  (wie z.B. Grenzbau- oder Wegrechte, Nutzniessungen oder Wohnrechte)
- Zahl- und Treuhandstellenmandate

Grundbuchliche Geschäfte bedürfen in den meisten Fällen der Beurkundung durch eine Notarin oder einen Notar, damit sie rechtsgültig sind und im Grundbuch eingetragen werden können. Bezieht sich ein solches Geschäft auf ein Grundstück im Kanton Basel-Landschaft, so muss - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Beurkundung von einer Notarin oder einem Notar des Kantons Basel-Landschaft vorgenommen werden.

Wir erstellen Ihnen nicht nur die erforderlichen Verträge und Erklärungen, die zu beurkunden sind, sondern sind Ihnen auch behilflich bei der Abwicklung und dem Vollzug von grundbuchlichen Geschäften, so namentlich als Zahl- und Treuhandstelle.



Gesellschaften / Stiftungen

- Gründung von Gesellschaften, Stiftungen und Vereinen (inkl. Firmenabklärungen,  Gesellschafterverträge,
  Statuten, Stiftungsurkunden, Sacheinlageverträge, Domizilverträge, Gründungsberichte etc.)
- Änderungen bei Gesellschaften, Stiftungen und Vereinen (Statuten, Kapital, Organe etc.)
- Fusionen
- Umwandlungen
- Spaltungen
- Auflösungen
- Kaufverträge über ganze Firmen oder Anteile an solchen

Die Gründung einer Aktiengesellschaft (AG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder einer Stiftung muss notariell beurkundet werden. Dasselbe gilt, wenn die Statuten einer AG oder GmbH zu ändern sind, weil beispielsweise der Sitz der Gesellschaft in eine andere Gemeinde verlegt wird, die Kapitalstruktur verändert wird oder die Gesellschaft aufgelöst werden soll. Finden bei solchen Gesellschaften Fusionen statt, soll eine Abspaltung vorgenommen werden oder ist eine AG oder GmbH in eine andere Rechtsform umzuwandeln, verlangt das Gesetz in den meisten Fällen die Mitwirkung einer Notarin oder eines Notars.

Bei diesen zum Teil komplexen Vorgängen stehen wir Ihnen zur Seite und sind - um Beispiele zu nennen - behilflich beim Verfassen von Statuten, Gründer-, Kapitalerhöhungs-, Spaltungs- oder Umwandlungsberichten, Fusions-, Sacheinlage- oder Sachübernahme- und Übertragungsverträgen. Wir erledigen auch die Anmeldung beim Handelsregister und beraten Sie bei Firmenabklärungen.

Bürgschaft

Mit einer Bürgschaft verpflichtet sich jemand, für die Erfüllung einer Schuld eines anderen einzustehen. Bürgschaften dienen beispielsweise einer Bank als Absicherung für einen Kredit für den Fall, dass der Schuldner den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann und an seiner Stelle die bürgende Person zur Zahlung verpflichtet werden kann. Das Gesetz kennt verschiedene Arten von Bürgschaften, in der Praxis häufig vorkommend ist die Solidarbürgschaft.

Bürgschaftserklärungen von natürlichen Personen sind (bis auf wenige Ausnahmen), wenn der Haftungsbetrag die Summe von CHF 2'000.-- übersteigt, von einer Notarin oder einem Notar zu beurkunden. Dasselbe gilt für die Vollmacht zur Eingehung einer Bürgschaft oder das Versprechen, Bürgschaft zu leisten. Bei verheirateten oder in eingetragener Partnerschaft lebenden Paaren ist im allgemeinen die Zustimmung des anderen Partners erforderlich.

 

Beglaubigungen

- Unterschriften, Handzeichen
- Dokumente (Fotokopien, Abschriften)
- Übersetzungen

Mit einer notariellen Beglaubigung wird im Rechtsverkehr sichergestellt, dass eine Unterschrift echt ist, also tatsächlich von der Person stammt, die unterschrieben hat, oder die Kopie eines Dokumentes tatsächlich dem Originaldokument entspricht.

Im Verkehr mit dem Ausland ist oft eine Überbeglaubigung oder eine Apostille, welche von der Landeskanzlei ausgestellt wird, oder gar eine weitere Bestätigung durch die Botschaft des entsprechenden Landes erforderlich. Bei Bedarf besorgen wir Ihnen solche Überbeglaubigungen, Apostillen oder Bestätigungen von Botschaften.

Diverse

- Ersatz einer Unterschrift
- Wechsel- und Checkproteste
- Entkräftung eines Schuldscheins
- Eidesstattliche Erklärungen
- Protokoll über eine Verlosung oder eine Safeöffnung
- Erteilen einer Vollmacht
- Vorsorgeauftrag

Eine Beurkundung wird vom Gesetz in weiteren Fällen vorgeschrieben, so wenn beispielsweise eine handlungsfähige Person infolge einer Verletzung nicht mehr selber unterschreiben kann.

Ohne dass es gesetzlich verlangt ist, können Erklärungen und Feststellungen in eine notarielle Urkunde aufgenommen werden, so zum Beispiel bei einer Verlosung oder einer Safeöffnung unter notarieller Aufsicht oder wenn eine Vollmacht erteilt wird.